50 Dinge, die ich liebe – oder: Wie du dein IKIGAI findest

Zuletzt aktualisiert am 23/07/2024 |   geschrieben von Katja Smigerski
Katja Smigerski

Wann hast du dich zuletzt damit beschäftigt, was dir so richtig am Herzen liegt? Im Alltag geht das schnell unter. Inspiriert von einem Training zur wunderbaren IKIGAI-Methode, habe ich spontan eine Liste erstellt, mit 50 „Dingen“, die ich liebe. Am Ende hatte ich ein ganz wunderbares, dankbares Gefühl im Herzen. Diese persönliche Liste teile ich in diesem Beitrag mit dir. Erfahre also, was mein Herz hüpfen lässt – und wie dir das IKIGAI bei deiner beruflichen Veränderung helfen kann.

Anfang dieser Woche hatte ich ein wunderbares Training für eine Coachingmethode, die ich zwar schon kannte, aber bisher nicht aktiv angewendet hatte: IKIGAI. IKIGAI steht für „lebenswert“ und ist eine Lebensphilosophie aus Japan, die sich damit beschäftigt, was das Leben für jeden einzelnen Menschen lebenswert macht.

Während sich das traditionelle IKIGAI auf das gesamte Leben erstreckt und mehr nach dem übergreifenden Sinn fragt, bezieht sich die westliche Variante mehr darauf, wie du zu mehr beruflicher Erfüllung findest. 

IKIGAI – Wodurch findest du Erfüllung im (Berufs-)Leben?

Im westlichen IKIGAI-Modell werden vier Perspektiven erforscht und miteinander in Verbindung gebracht: Was du liebst, worin du gut und talentiert bist, womit du Geld verdienst bzw. verdienen kannst und was die Welt von dir braucht. Das Befüllen der einzelnen Bereiche fördert das Bewusstsein: Was ist mir eigentlich wichtig? Was bringe ich mit?

Aus den Überlappungen dieser Perspektiven ergeben sich wiederum vier Bereiche, die deine Bedürfnisse offenlegen:

  1. Deine Leidenschaft, also das, wofür du brennst und was du gut kannst
  2. Dein Beruf, also was du gut kannst und womit du Geld verdienen kannst
  3. Deine Berufung, also womit du Geld verdienen kannst und was die Welt von dir braucht
  4. Deine Mission, also was du liebst und was die Welt von dir braucht

Hier beginnt die kreative Arbeit: Welche beruflichen Perspektiven und Ideen lassen sich in diesen vier Bereichen finden? Können bestehende Ideen eingeordnet werden? Wie können einzelne Ideen bewertet werden und was fehlt jeweils vielleicht noch, damit sie „rund“ werden?

Dein IKIGAI findest du in der Mitte von allem: Es ist der „Sweet Spot“, an dem dein Können, deine Leidenschaft und dein Nutzen für die Welt aufeinandertreffen. Klingt einfach, ist aber gar nicht so trivial. 

IKIGAI

Die Arbeit mit dem IKIGAI ist herausfordernd, erhellend, bewegend, kreativ und intuitiv. Ich hatte großen Spaß dabei, mich damit zu beschäftigen – und auch der Einsatz in meinen Coachings zeigt, dass es im Prozess der beruflichen Neuorientierung sehr wertvolle Erkenntnisse hervorbringt. 

50 Dinge, die ich liebe

„Dinge“ ist hier nur der Oberbegriff, denn natürlich ist es eine bunte Mischung aus Dingen, Menschen, Momenten und Erlebnissen. Dieser Bereich ist auch der typische Beginn der (Er-)Forschungsreise nach dem eigenen IKIGAI.

Klingt einfach, so eine Liste zu erstellen, aber zwischendrin kann man schon ins Stocken kommen. Mit jedem Punkt jedoch wird einem mehr warm ums Herz, weil man in diesem Moment den Fokus auf all diese schönen Dinge richtet.   

Hier ist also meine „Love-List“ – und ich lade dich schon an dieser Stelle herzlich ein, dir die Zeit zu nehmen und ebenso eine solche Liste zu erstellen. 

Meine persönliche Love-List

  1. Die ersten, zarten Triebe von Blumen im Garten zu entdecken und zu sehen, wie sich Leben entwickelt
  2. Die vielen Tulpen im Garten, weil sie so schön anzusehen sind
  3. Wenn Kund:innen mir freudig berichten, was sich gerade alles bei ihnen zum positiven verändert
  4. Meditation am Morgen, weil es guttut
  5. Den Moment, wenn meine Katze Mia im Garten wie aus dem Nichts freudig auf mich zugerannt kommt
  6. Wenn ich Gartenarbeit mache und Mia Spaß daran hat, mich zu erschrecken, indem sie mir auflauert
  7. Meinen Mann
  8. Mein Zuhause, das mein Refugium ist
  9. Meine Arbeit als Coach
  10. Den Flow, der im Coaching entsteht und das wunderbare, energetisierte Gefühl danach
  11. Gesundes Essen zu kochen, das mega lecker schmeckt
  12. Das wunderbare Gefühl nach dem Sport
  13. Einen neuen Blog-Beitrag zu veröffentlichen
  14. Die Selbständigkeit, da sie mir ermöglicht, im Einklang mit meinen Werten zu arbeiten
  15. Tiefgründige Gespräche über Persönlichkeitsentwicklung, Gott und die Welt
  16. Wenn sich Mia im Bett in meinen Arm oder an meine Beine kuschelt
  17. Zeit mit meinen Nichten und meinem Neffen zu verbringen und zu sehen, wie sie sich entwickeln
  18. Meine Familie, meine Freunde und die Zeit, die ich mit jedem einzelnen verbringen darf
  19. Mich selbst 🙂
  20. Romane über starke Frauen
  21. Bewegende Filme
  22. Filme mit Til Schweiger und/oder Matthias Schweighöfer
  23. Das Gefühl von Begeisterung
  24. Neues lernen und mich weiterbilden
  25. Erdbeeren
  26. Zitroneneis mit frischen Erdbeeren und Schokosoße
  27. Abends zufrieden ins gemütliche Bett zu kuscheln
  28. Den Duft des Frühlings
  29. Backen
  30. Meinen Körper mit Öl zu verwöhnen
  31. Den Flow beim Sport, z. B. beim Laufen, Yoga oder BodyArt
  32. Spaziergänge mit Podcast auf den Ohren
  33. In der Hängematte im Schatten die Seele baumeln lassen
  34. Entspannte Saunabesuche
  35. Blumensträuße mit Blumen aus dem Garten
  36. Austausch mit inspirierenden Menschen
  37. Schlafen
  38. In den Tag hineinleben
  39. (Schöne) Überraschungen
  40. Kalender-Tetris (Termine eintragen, sortieren, etc.)
  41. Kreative Projekte wie z. B. den Bau einer Feuerstelle im Garten
  42. Kerzenlicht und schöne Düfte
  43. Das Duftöl „Balance“ von doTerra
  44. Urlaube mit einer guten Mischung aus Aktivität und Ruhe
  45. Stoffe, die sich auf der Haut gut anfühlen
  46. Das Klingeln vom Paketmann, wenn ich etwas bestellt habe
  47. Kreative Ideen entwickeln
  48. Menschen helfen, neue Perspektiven zu entdecken und Möglichkeiten zu kreieren
  49. Wissen vermitteln, das anderen weiterhilft
  50. Die Wirkung, die sich durch Coaching entfaltet

Möchtest du dein IKIGAI finden?

Ich habe das westliche IKIGAI bereits in meine Coachings integriert. Es ist die ideale Methode, um gewonnene Erkenntnisse über die eigenen Stärken, Interessen, Bedürfnisse und Werte zusammenzubringen. 

Du kannst dein IKIGAI auch alleine für dich erarbeiten, wie beispielsweise hier beschrieben. Meiner Erfahrung nach ist der erste Schritt noch recht einfach, aber die sukzessive Verdichtung der gewonnenen Erkenntnisse kann sehr herausfordernd sein.

Wenn der Prozess geführt und professionell unterstützt wird, ist die Wahrscheinlichkeit höher, zu wirklich neuen Ergebnissen zu gelangen. Wenn du Lust hast, dein IKIGAI im Rahmen eines Berufscoachings zu finden, dann vereinbare gern ein erstes, kostenfreies Beratungsgespräch mit mir.

Erstelle deine eigene Love-List!

Und jetzt du: Erstelle deine eigene Love-List, ganz für dich. Und wenn du magst, dann teile gern deine Liste oder deine Erfahrungen in den Kommentaren. 🙂

Über die Autorin

Katja Smigerski ist kreativer Freigeist, Kommunikationsprofi, ausgebildeter Life & Business Coach (IHK) und Hypnotiseurin (TMI).

Die Darmstädterin unterstützt sensible, ehrgeizige Frauen bei ihrer beruflichen Neuorientierung. Ihre Überzeugung: Für einen erfüllten Job braucht es beides, Sinn und eine gesunde Selbstfürsorge.

In diesem Blog teilt sie Erfahrungen, Gedankenanstöße, Expertenwissen und Inspiration, die Impulse für mehr Klarheit, Selbstvertrauen und Umsetzung liefern.

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